Am Dienstag, 24.12.2013, sind wir in Singapur angekommen. Bei der Ausreise aus Thailand mussten wir je noch eine Busse von je 500 Baht bezahlen, da wir zu lange im Land waren (da könnte sich die Schweiz eine Scheibe abschneiden..)! In Singapur fuhren wir zum Hotel und checkten ein. Wir bekamen ein gratis Upgrade und erhielten ein Wahnsinns-Zimmer :). Unser Ausblick ging zum Marina Bay, zum Marina Bay Sands und zum Singapur Flyer – Perfekt! Am Abend gingen wir zur berühmten Orchard Road und flanierten der Strasse entlang. Obwohl es Heiligabend war, hatte es extrem viele Personen auf der Strasse. Damit hätten wir nicht gerechnet! Zu Abend gab es einen Kebab und ein Tiger-Bier ;). Am nächsten Tag schliefen wir aus und gingen auf den letzten Drücker frühstücken. 75 % der Einwohner von Singapur sind Chinesen. Mindestens so viele waren in unserem Hotel und frühstückten. Chinesen kennen keine Lärmgrenze.. Wie mussten uns fast gegenseitig anschreien um uns zu verstehen. Nach einem Sprung in den Pool wollten wir uns vergewissern ob Singapur wirklich ein Shoppingparadies ist. Es hat an jeder Ecke ein Einkaufszentrum und überall sind die grössten Edelmarken vertreten. Viel normale Shops haben wir nicht gefunden ;). Nach dem Einkaufsbummel waren wir ein wenig hungrig und assen ein paar Chicken Nuggets (es isch Wiähnachte?!). Als wir zurück im Hotel waren wollten wir noch etwas Richtiges Essen gehen und fragten nach einem Schweizer-Restaurant (känned Sie es Reschti wos Fondue Chinoise git??). Gibt es nicht, oder sie kannten keines. Gut zweite Wahl: Steakhouse: ausgebucht! Italienisch? (Giz halt e Pizza). Gut wir konnten in einem italienischen Restaurant reservieren :)! Als wir Platz genommen haben, wurde uns mitgeteilt, dass ein 4-Gang oder ein 5-Gang Menü serviert wird (kännsch vorher je 8 Nuggets verdruckt). Wir entschieden uns für das 4-Gang Menü. Gern hatten wir nur das Filet und auch das hatten wir schon besser ;).
Am nächsten Tag besuchten wir die Insel Sentosa. Nachdem wir zwei Stunden im grössten Aquarium der Welt verbrachten fing es extrem an zu regnen. Den Merlion (Löwe) besuchten wir demzufolge nur kurz ;). Am 27.12 wechselten wir das Hotel und checkten im Marina Bay Sands ein. Den Nachmittag verbrachten wir im Skypark am Pool. Dieser Pool und die Aussicht sind grandios und absolut empfehlenswert, der Service im Hotel ist dafür eher dürftig. Der Infinity-Pool hat die Aussicht zum Marina Bay. Auf der anderen Seite des Skyparks hat es Infinity-Whirlpools mit Aussicht zum Garten und zum Meer. Traumhaft. Am Abend gingen wir im Cut Steakhouse essen. Ein Gedicht. Ich habe Medium-Rare für mich entdeckt – mmmmh 🙂 :). Nach dem Essen schlüpften wir nochmals in die Badesachen und liessen den Abend im Whirlpool ausklingen. An unserem letzten Tag besuchten wir am Morgen nochmals den Pool bis wir auschecken mussten (uf di 7bni hämmär de Wecker gstellt hihi). Den Nachmittag verbrachten wir auf der Sightseeing-Tour. Insbesondere in Little India und Chinatown.

Nun ist unsere Reise zu Ende. Wir freuen und sehr auf zu Hause, sind jedoch auch traurig das es bereits zu Ende ist. Es waren wunderschöne, spannende und absolut unvergessliche 3,5 Monate, die uns Ewig in Erinnerung bleiben werden 🙂

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Vom 10. bis 24.12.2013 waren wir in Phuket. Es war fantastisch. Zauberhaft. Sensationell. Mega. Hammer. Sexy halbi 7bni. Es 10ni plus Sterndli undeme Bürzelbaum. Etc. Wir haben die Zeit genossen. Viel geschlafen, gegessen, geredet, getrunken (vor allem am 16.12.2013..) etc. Es war wunderschön die Familie Roth zu treffen und mit ihnen Zeit zu verbringen :)). Danke nochmals 100000 Millionen Mal für euer Besuch, es war suuuuuper 🙂 🙂 :).

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Am Samstag, 7.12.2013, sind wir morgens in Khao Lak abgeholt worden. Unser Bus hatte fast eine Stunde Verspätung. Die Fahrt nach Krabi war kurzweilig, da wir beide eingeschlafen sind ;). In Krabi selber wurden wir an einen Busbahnhof gebracht, wo viele andere Reisende auf ihre Weiterfahrt warteten. Allmählich wurden alle Reisenden abgeholt nur wir nicht. Als wir nachfragten hiess es nur wait wait. In der dreistündigen Wartezeit wollte man uns noch weiss machen, dass es in Koh Phi Phi keine freien Unterkünfte mehr hätte und dass wir den Rücktransport ebenfalls bereits buchen sollten. Wir wollten von all dem nichts hören und sagten zu allem nein. Als wir dann endlich abgeholt wurden und Richtung Hafen gefahren wurden, wollten uns die Leute wieder eine Unterkunft oder den Rücktransfer aufschwatzen. Wir blieben hart. Als wir in das Express-Boot einsteigen konnten, war uns etwas mulmig zumute. Es war extrem eng und es hatte sehr viele Personen auf kleinstem Raum. Ich sagte noch zu Tom, wenn wir hier untergehen, sterben wir alle. Hier kommst du niemals raus – hier bringt uns auch mein Rettungsschwimmerbrevet nichts. Nach fünf Minuten sind wir beide eingeschlafen hahahaha :).

Als wir in Koh Phi Phi angekommen sind, wurden wir wiederum überhäuft mit Angeboten an Unterkünften. Wir wollten uns einfach zuerst ein eigenes Bild machen und liefen ohne zuzuhören weiter in Richtung Zentrum von Koh Phi Phi. Ohne Map und ohne Ahnung hielten wir und fragten uns wo wir waren. Ein netter, junger Mann aus einem Tauchshop half uns weiter und empfahl uns eine günstige Unterkunft. Wir machten bei verschiedenen Unterkünften halt, besichtigten die Zimmer und entschieden uns dann für einen Bungalow. Nach dem Einchecken liefen wir Richtung Strand. Wir assen etwas und besichtigten das Zentrum. Überall hat es Massagestudios, Einkaufsmöglichkeiten und an jeder Ecke konnte man sogenannte Buckets kaufen. Buckets sind kleine Kessel mit einem Alkoholmix nach Wahl. Wir probierten diese Dinger nicht aus. Am Strand hatte es Bar an Bar und viele junge Partysuchende. Der Strand war nicht sehr hübsch und überall hatte es Scherben. Wir liefen zurück in unser Bungalow um zu duschen und uns frisch zu machen. Später liefen wir nochmals zum Strand um uns einen Drink zu genehmigen und die Feuershows zu sehen. Jede Bar hat ihre eigene Feuershow aber überall ist es etwa das Gleiche.

Am nächsten Tag packten wir unsere Badetücher unter die Arme und liefen Richtung Long Beach. Der Long Beach wurde uns mehrfach empfohlen und wir wurden nicht enttäuscht. Wow es war wunderschön dort. Nur wenige Leute, ganz viel weisser Sand und noch mehr türkisfarbenes Wasser. Es war herrlich. Wir verbrachten den ganzen Tag dort. Am Abend organisierten wir noch ein Longtailboat für den nächsten Tag, da wir den Maya Bay besichtigen wollten. Die Maya Bucht ist deshalb bekannt, weil dort The Beach gedreht wurde. Diese Bucht wir täglich von tausenden von Touristen besucht, weshalb wir diesem Massentourismus ausweichen wollten und unseren Fahrer auf 6.30 Uhr bestellten. Als wir am nächsten Tag um 6.25 Uhr zum Strand liefen, wartete unser Fahrer bereits auf uns. 6.27 Uhr fuhren wir bereits los. Wir kamen in den Genuss von einem wunderschönen Sonnenaufgang und fuhren als erste in die Maya Bucht. Sie gehörte uns allein. Es war traumhaft. Das Farbenspiel war aufgrund der noch nicht vorhandenen Sonneneinstrahlung nicht so wie man sich die Maya Bucht vorstellte aber trotzdem war es wunderschön. Nach ca. 15 Minuten kam bereits das nächste Longtailboot und dann kamen immer mehr. Nach einer Stunde und vielen Fotos verliessen wir die Bucht wieder und fuhren weiter an eine kleine Bucht um zu schnorcheln. Leider hatte der Fahrer keine Kinder-Maske dabei, weshalb ich auf das Schnorcheln verzichten musste. Mein Kopf ist leider zu schmal für eine Erwachsenen-Maske ;). Um 9.00 Uhr waren wir bereits wieder zurück auf Koh Phi Phi. Wir gingen frühstücken und wieder an den Long Beach. Wir genossen auch diesen Tag in vollen Zügen. Am Abend verabredeten wir uns mit zwei Bielern, welche wir am Tag zuvor kennen gelernt hatten. Wir gingen gemeinsam Essen und am Strand etwas trinken.

Am Dienstag, 10.12.2013, ging um 9.00 Uhr unsere Fähre nach Phuket. Vorher genossen wir noch in einer Bäckerei ein leckeres Frühstück. Nach diesem Frühstück wollte ich noch zur Toilette und musste das erste Mal seit wir am reisen sind laut aufschreien. In dieser Toilette hatte es eine riesige, fette, schwarze Spinne. Igitt. Eckel. Hühnerhaut. Auch Tom überlief einen Schauer als er sie entdeckte. Mit voller Blase betrat ich dann die Fähre, welche aufgrund nicht erschienenen Engländern eine halbe Stunde Verspätung hatte.

Nun werden wir uns zwei Wochen in Phuket erholen und unsere Eindrücke revue passieren lassen. Wir freuen uns sehr auf diese zwei Wochen – auch weil uns Tom’s Eltern, seine Schwester und ihre Kollegin besuchen kommen :). Juhu lets Fätz 🙂

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Am Mittwoch, 4.12.2013, sind wir am Morgen für unser Abenteuer im Khao Sok Nationalpark abgeholt worden. Wie immer schliefen Tom und ich im Bus ein und erwachten erst als wir dort angekommen waren ;). Wir checkten ein und bezogen unser Zelt. Das Zelt war eine Luxusausführung und entsprach nicht ganz unserer Dschungel-Abenteuer-Vorstellung. Trotzdem war es natürlich schön und sogar die Dusche war separat :). Nach dem Mittagessen machten wir ein kleines Nickerchen in der Hängematte bevor wir zum Böötli fahren gingen. Das Böötli war aufblasbar und wir hatten unseren eigenen Ruderer (Heiri däfi au mal ruedere??). Wir dachten noch das wir sowieso keine Tiere sehen werden, da etwa 20 weitere solche Böötli unterwegs waren. Doch tatsächlich sahen wir zwei Mangroven Schlangen (schwarz-gelb) in den Bäumen hängen :). (Das Foto ist vom Internet, ich konnte mit dem Handy kein brauchbares machen). Ebenfalls sahen wir einen Lizard (Echsenart), einen Frosch und verschiedene Vögel. Nach dem Böötle sind wir zum Elephant Camp gefahren. Ich freute mich schon lange riiiiesig auf dieses Erlebnis. Im Elephant Camp besuchten wir zuerst HaHa das zweijährige Elefanten-Baby. Sie war sehr aktiv und frass von allen fleissig Bananen :). Anschliessend sahen wir einem Elefanten zu wie er badet und durften ihn danach sauber schrubben. Nach dem schrubben bereiteten wir das Essen für die Elefanten vor und fütterten sie. Nach der Fütterung war der ganze Spass vorbei. Ich war glücklich, dass wir in Chiang Mai eine Elefantenfarm besucht haben. Beim Elephant Hills ist es zwar sehr schön aber mir hatte es zu viele Leute. Vor dem Abendessen wurde allen Gästen ein Film über den Dschungel und seine Bewohner gezeigt. Ebenfalls wurde uns von einer Tanzschule von jungen Mädchen verschieden Tänze vorgeführt und es wurde uns gezeigt, wie man einen Papaya-Salat zubereitet. Am nächsten Tag packten wir unsere Rucksäcke (die grossen Rucksäcke haben wir in Khao Lak deponiert) und gingen frühstücken. Nach dem Frühstück checkten wir aus und wurden in einen Track verladen. Wir fuhren bei einem lokalen Markt vorbei und später zum Cheow Lan See. Beim Stausee stiegen wir in ein Longtailboat und wurden zu unserem schwimmenden Zelt gefahren. Die Fahrt dauerte 1,5 Stunden. Unsere Hinterteile schmerzen danach und wir waren klitschnass da wir immer wieder nassgespritzt wurden ;). Im Rainforestcamp angekommen haben wir zu Mittag gegessen und sind danach in die Zelte verteilt worden. In diesem Camp gibt es nur Abends Strom und auch nur so viel wie die Solarzellen hergeben. Wir stellten unsere Rucksäcke in das Zelt und Tom wollte sofort in den See springen. Ich habe vorher etwa 40 cm grosse Fische gesehen die beim Zelt herumschwirren. Tom packte mich und warf mich samt Kleider in den See – na danke ;). Der See war angenehm warm und hätten wir nicht zur Trekkingtour aufbrechen müssen wären wir gerne noch ein wenig drin geblieben. Die Trekkingtour führte quer durch den Dschungel. Wir kamen vorbei an verschiedenen Bäumen, von klein bis sehr gross. Wir sahen Termitenhügel, Elefantenkot und Bärenspuren. Die Trekkingtour war extrem spannend. In der Hälfte der Tour kamen wir an eine Höhle. Mir graulte es bereits. Hat jemand Angst vor Schlangen, Spinnen oder Fledermäusen? Der sollte vielleicht draussen bleiben. Ich sagte unserem Guide das ich Angst vor Spinnen hätte, aber vor allem Angst habe wenn ich unvorbereitet eine sehe. Sie solle mich doch jeweils vorwarnen. Ich packte meinen ganzen Mut zusammen und stieg mit den andern in die Höhle. Es war stockfinster und stank zum Himmel (Fledermaus-Scheisse). Wir bekamen alle eine Taschenlampe die gefühlte 10 cm weit leuchtete. Nach bereits 10 Meter rief einer – Snake! Cool eine Schlange, wo? Wir sahen die Schlange die ungiftig und nicht agressiv sei. Sie war sowieso am schlafen. Aufgrund des mangelnden Lichts konnten wir keine Fotos machen, daher sind die Fotos alle aus dem Internet, aber so sahen die Fiecher effektiv aus. Weiter vorne sagte jemand OMG eine grosse Spinne. Bei mir machte sich Hühnerhaut breit. Oh Gott die war wirklich riiiiiiiiiiiiiiiesiiiiiiiiiig!! Wääk. Igitt. Ich will use. Tief durchatmen und weiter. Weiter vorne hatte es viele schwarze Spinnen an den Wänden. Igitt. Wääk. Mun das sii?? Dann schrie eine Frau daa am Boden eine Spinne!!! Hey nei adä Wand gaht ja no aber am Bode woni sie nöd gsen??? Die Spinnen in dieser Höhle waren allesamt giftig und relativ sehr gross bis übergross. Das Fiech am Boden sprang umher. OMG! Unser Guide sagte dann es sei keine Spinne. Ich habe später im Internet nachgeforscht und für euch ein Foto gefunden. Es war effektiv keine Spinne aber sah so aus. Als dann noch so ein Mistfiech an mein Bein sprang war es vorbei. Mir war kotzübel. Tränen liefen mir das Gesicht herab und ich wollte einfach nur noch aus dieser Höhle. Scheiss auf meine Spinnentherapie, die hat nichts gebracht. Da es mir dann zu unwohl war mit Tom alleine aus der Höhle an all den giftigen Spinnen vorbei zu laufen gingen wir weiter. Am Ende der Höhle war es voll von Fledermäusen. Von diesen Tiere fürchte ich mich zwar nicht aber die sind einfach grusig. Ich war froh als wir uns auf den Retourweg machten. Ich war natürlich als erste draussen ;). Ich hätte einen Wettbewerb im klettern gewonnen ich war so schnell draussen haha :). Nach dem Trekkingtrip sprangen wir in den bereits schwarzen See und gingen danach duschen. Da es an diesem Tag sehr bewölkt war und teils regnete war die Dusche selbstverständlich kalt ;). Der Abend war lustig. Wir spielten Spiele, tranken und assen. Die meisten verabschiedeten sich bereits vor 21.00 Uhr. Tom und ich waren wieder einmal die letzten, auch nur weil uns die Mitarbeiter leid taten, da sie nur noch auf uns warten mussten ;). Die Nacht war speziell. Wenn man im Zelt schläft hört man ALLES. Ich wollte die Tiere jeweils identifizieren aber es war zu schwierig ;). Um 6.30 Uhr ging die Kayaktour los. Wir waren alle noch sehr müde, vor allem weil es um diese Zeit noch keinen Kaffee gab ;). Auf der Tour sahen wir sehr viele verschiedene Tiere. Von Gibbons über Hornbill-Vögel und andere Affen, denen Namen ich nicht mehr weiss. Pinke Schneckeneier und andere Tiere. Nach der Kayaktour gab es Frühstück und danach legten wir uns nochmals ins Bett. Wir schliefen tatsächlich nochmals drei Stunden, sprangen nochmals in den See bevor wir wieder packen mussten. Nach dem Mittagessen wurden wir zurück nach Khao Lak gebracht. Wir kamen um ca. 17.00 Uhr an. Unser Fahrer war zwar schnell aber hat seinen Führerausweis irgendwo gewonnen..! Am Abend organisierten wir noch unseren Transport von Khao Lak nach Kho Phi Phi und gingen dann zufrieden schlafen. Nächste Destination: Kho Phi Phi 🙂

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Am Sonntag, 1.12.2013, sind wir frühmorgens in Chiang Mai an den Flughafen. Dort angekommen wollten wir für unseren Flug Chiang Mai – Bangkok / Bangkok – Phuket einchecken. Am Schalter sagte uns die Dame, dass unser Flug von Chiang Mai nach Bangkok nicht bestätigt sei und wir zum Office der Thai Airways müssen. Gemäss E-Mail vom Around the World Ticket war unser Flug bestätigt. Es konnte sich also nur um einen Irrtum halten. Tom hatte noch eine Fahne (Chang-over) und ich war dermassen übermüdet, dass es uns überhaupt keine Sorgen bereitete. Wir standen beim Office an, warteten zehn Minuten bis der Mitarbeiter dort einen Fackel ausdruckte, mir in die Hand drückte und sagte wir können jetzt einchecken. Danach hat alles wie am Schnürchen geklappt :). In Phuket wollte uns jeder ein Taxi verkaufen. unser Guesthouse hat uns angeboten, uns für 1200 Baht am Flughafen abzuholen und nach Khao Lak zu fahren. Wir fanden das zu teuer, weshalb wir mit dem Bus gehen wollten. Schlussendlich hätte uns der Bus 200 Baht weniger gekostet, jedoch hätten wir zweimal umsteigen und warten müssen, weshalb wir dann einen Taxifahrer bis 1200 Baht herunter drückten. In Khao Lak angekommen checkten wir in unserem Guesthouse ein und machten uns sofort auf die Suche nach dem Office für die „Snorkelsafaris“ auf den Similan Islands. Die Similan Islands sind neun Inseln und sind Bestandteil des Nationalparkes. Dieses Office suchten wir auf, weil nur wenige mehrtägige Schnorcheltrips anbieten. Wir wollten den Massentourismus umgehen und mehr als einen Tag dort bleiben. Wir fanden das Office relativ schnell und wurden bereits auf Deutsch begrüsst. Ich sagte Silke, dass wir einen 2-Tages Schnorchelausflug zu den Similan Islands unternehmen möchten. Sie sagte nur: „toll, Morgen gehts los“ :). Perfekt, genauso wollten wir es. Wir quatschen noch ein wenig mit ihr, bezahlten die Tour und liefen noch ein bisschen in Khao Lak herum. Wir waren nicht böse, dass wir keinen Tag in Khao Lak angeplant hatten, sondern nur einzelne Nächte hier verbringen werden ;). Dieses Städtchen hat nicht sonderlich viel zu bieten und schön ist es auch nicht. Wir liefen zum Strand hinunter um ein Restaurant zu suchen. Wir fanden ein wunderschönes Resort, bei welchem wir sehr gut zu Abend assen, ein gratis Salatbuffet und einen unglaublichen Ausblick aufs Meer hatten. Ausserdem hatte dieses Resort Martini Bianco im Angebot :). Am nächsten Morgen wurden wir pünktlich für unseren Schnorchelausflug abgeholt. Wir waren gesamthaft 10 Personen, alles Deutsche und wir zwei :). Bereits am Anfang fragte uns Uwe (unser Guide) ob wir schnell Seekrank werden, er hätte Tabletten dabei. Tom und ich nahmen eine und waren danach sehr dankbar. Wir fuhren los und kaum waren wir aus der Bucht wackelte das Schiff unglaublich stark. Wir konnten kaum aufstehen. Drei andern wurde es extrem schlecht, die konnten sich gar nicht mehr bewegen. Da der Wellengang viel höher als erwartet war, hatten wir viel länger bis wir bei den Similan Islands ankamen. Als wir dort waren sprangen wir ins Kristallklare Wasser und starteten den ersten Schnorchelgang. Als ich den ersten schönen Fisch sah, wollte ich unsere Kamera einstellen und ein Foto schiessen. Leider ging das nicht. Tom probierte es auch nochmal aber auch bei ihm funktionierte gar nichts. Wir brachten die Kamera zurück zum Boot und schnorchelten ohne weiter. Wir sahen viele schöne Fische und Korallen. Zurück im Boot nahm Tom die Kamera auseinander und merkte, dass sie Wasser beim Akku hatte. Er legte sie in die Sonne um sie zu trocknen. Sie funktioniert bis heute nicht mehr. Nach dem Mittagessen war der zweite Schnorchelgang an der Reihe. Wir warteten bis die meisten Touristen wieder weg waren und sprangen ins Wasser. Bei diesem Schnorchelgang sahen wir eine Schildkröte, welche sehr zutraulich war. Tami und ich cha keis Foti mache!! Ebenfalls sahen wir eine Giant Moräne wie sie in ihrem Loch wartete und immer wieder den Mund so hässlich öffnete. Diese Fiecher sind also wirklich nicht schön anzusehen. Anschliessend relaxten wir noch ein wenig auf dem Boot und warteten bis sich der Donald Duck Bay leerte. Wir wurden mit dem kleinen Motorboot zum Strand gefahren und liefen zum View Point hinauf. Dort oben genossen wir die Aussicht, machten ein paar Erinnerungsfotos und gingen erst wieder als die Russen in Scharen kamen. Hier in Thailand, wie aber auch bereits in Kambodscha, hört man überall Zirkanen. Diese Tiere machen einen unglaublichen Lärm. Wir sahen so ein Tierchen am Baum hängen und waren erstaunt über dessen Lautstärke. Die Weibchen sind natürlich viel lauter als die Männchen – irgendwie logisch ;). Zurück im Boot gingen wir duschen. Kalt. Schon wieder. Während dem duschen schauckelte das Boot so fest, dass ich mich hinsetzen musste, zum Glück war die Dusche, das WC und das Brünneli alles auf 1 quadratmeter, so war das kein Problem :). Nach der Dusche wurde es mir plötzlich unglaublich schlecht. Alle andern assen das feine Abendessen, nur ich verbrachte diese Zeit vor der WC-Schüssel. Igitt. Ich nahm danach nochmals eine Tablette, ass ein wenig Suppe und dann wurde es besser. Viel zu früh gingen alle schlafen, weshalb Tom und ich uns dann auch in unser Bett legten. Auch dieses Bett war so hart, dass ich mich nicht auf die Seite legen konnte, ich spürte meinen Muskelkater in den Beinen noch zu stark ;). Am nächsten Tag war der erste Schnorchelgang bereits um 7.00 Uhr. Uwe testete kurz ob die Strömung zu stark sei. Als er zurück kam, sagte er wir können es probieren. Wir alle zogen zur Sicherheit eine Schwimmweste an und sprangen ins Wasser. Die Sicht war super und die Fische farbig. Irgendwann war die Strömung zu stark, weshalb wir zurück ins Boot gingen. Später gab es Frühstück und wir fuhren weiter zur nächsten Insel. Wir machten einen Stopp beim Honeymoon-Bay. Wow dort war es wunderschön. Wir machten ein paar Fotos und wurden eine halbe Stunde später wieder abgeholt. Wir machten bei dieser Insel nochmals einen Schnorchelgang und sahen tatsächlich eine Wasserschlange. Total beeindruckt haben wir dieser minutenlang zugeschaut. Noch nie haben wir eine solch giftige Schlange in der freien Natur gesehen. Als wir zurück im Boot waren gings zur nächsten Insel und schon wieder hiess es ab ins Wasser (dää Stress heieiei). Bei diesem Schnorchelgang sahen wir die Denkmäler für die Seeleute. Ebenfalls sahen wir zwei liegende Frauen, nur wissen wir nicht mehr weshalb die dort liegen ;). Was auch sehr spannend war, war eine freischwimmende Giant Moräne. Diese Fiecher sind einfach angsteinflössend und hässlich ;). Nach dem Mittagessen hiess es Bye Bye Similan – schön wars :). Die Retourfahrt war viel zu lange und viel zu wackelig. Wir waren alle froh als wir wieder festen Boden unter den Füssen hatten :). Am Abend sind wir wieder unserer Rucksäcke gepackt. Nächstes Abenteuer: Khao Sok Nationalpark 🙂

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Am Freitag, 29.11.2013, sind wir morgens von unserem Tourguide für die Trekkingtour abgeholt worden. Komischerweise wurden drei andere aus unserem Guesthouse, welche die exakt gleiche Tour gebucht haben wie wir, von einem anderen abgeholt. Alle eingepackt in Regenmäntel, da es wie aus Fässern regnete, sassen wir 13 dicht beieinander im offenen Touribus. Unsere Gruppe war ein bunter Mix: 2 aus Chile, 1 aus Kanada, 2 aus England, 5 aus Frankreich und 3 aus der Schweiz :). Den ersten Halt machten wir bei einer Orchideenfarm, ah machen wir? Das stand nicht in unserem Programm. Als unser Tourguide den nächsten Halt bekannt gab, war uns bewusst, dass wir auf der falschen Tour sein müssen. Wir haben dann in unserer Gruppe herumgefragt was sie genau gebucht hätten etc. Alle haben ein bisschen etwas anderes gebucht ;). Da wir den ganzen Betrag nochmals hätten bezahlen müssen um mit der anderen Gruppe mitzukönnen, entschieden wir uns bei unserer Gruppe zu bleiben. Wir machten den nächsten Halt irgendwo im Dschungel, wo wir unser „Mittagessen“ serviert bekamen. Es gab Fried Rice. Ich liebe Fried Rice. Aber dieses komische etwas schmeckte mir gar nicht und ich ass nur ein bisschen Früchte zu Mittag (Schön so vor einer dreistündigen Dschungelwanderung). Während dem Essen ist uns aufgefallen, wie gross all die Spinnen um uns sind. Igitt, zum Glück war bei mir keine in der Nähe. Ich ziehe diese hässliche Dinger einfach an! Wir sprühten uns alle nochmals mit Moskitospray ein bevor wir endlich losmarschierten. Von Anfang an ging es steil bergauf, bereits nach fünf Minuten schwitzen wir alle aus allen Poren. Nach ca. einer Stunde sind wir bei einem Wasserfall angekommen. Da dies eigentlich nicht auf unserem Plan stand, hatte ich mein Bikini natürlich zu unterst. Daher hatte ich keine Lust dieses zuerst zu suchen, mich mit Mühe umzuziehen und dann nass weiterzuwandern. Also gab ich mich damit zufrieden Tom und den andern zuzusehen und zu fotografieren. Bei diesem Wasserfall gab es eine Naturrutsche, total cool! Hätte ich also gerne ausprobiert ;). Nach dem plantschen marschierten wir weiter. Der Weg war breit und gut begehbar, ich hätte mir eher ein kleiner Weg quer durch den Dschungel vorgestellt. Ein zweiter Guide erklärte, dass wenn man ein Spinnennetz sieht und es dahinter ein Loch hätte, dort drin eine Vogelspinne sitzt. Zum Glück waren diese nur ein wenig grösser als unsere Kellerspinnen und von diesen gab es wirklich hunderte!! Glücklicherweise waren aber alle in ihren Höhlen. Als alle bereits so nassgeschwitzt waren, als ob wir mit den Kleidern baden gegangen wären, gings erst richtig los. Ein steiler Weg führte vom grossen Weg quer durch den Dschungel – wuhuuuu genau so wollte ich es 🙂 Dieser Weg war der HAMMER! Soo lässig einfach quer durch alles hindurch zu laufen :). Nach einer kleinen Trinkpause gings weiter den Berg hinauf. Nach ca. zwei Stunden sind wir in einem kleinen Bergdorf angekommen. Dort war unser Nachtlager, bestehend aus einer Bambushütte auf Stelzen mit vielen „Matratzen“ mit einem Moskitonetz. Der Massenschlag sah total gemütlich aus. Tom und ich gingen davon aus, dass wenn wir als erste duschen, wir evtl. noch ein bisschen aufgewärmtes Wasser hätten. Wir stürmten daher in die zwei vorhandenen Duschen (bestehend aus einem Schlauch der von der Decke hing). Es war kalt. Eiskalt. Brrr. Nachdem ich mir warme Kleider angezogen hatte, kaufte ich mir eine Packung Chips bei der Küche. Der Junge dahinter (Chai) fand alles total lustig und wollte mir unbedingt Bier oder Schnaps verkaufen.. wir versammelten uns alle vor dem Lagerfeuer und quatschten über Gott und die Welt. Das Abendessen war grünes Thai-Curry, Reis und Gemüse. Mmmmmh grünes Thai-Curry, für Tom ein Gaumenschmaus, für mich.. nicht! Ich probierte dann ein wenig Reis mit Chillipulver. Scharf ist immer noch nicht so mein Ding ;). Der Kanadier machte mit Chai ein Wett-Essen, wer schärfer essen kann. Wer das Gefühlt hat, er kann schärfer essen als ein Thai, der ist selber Schuld! Ihm war danach etwas übel. Wir setzten uns wieder zum Lagerfeuer um ein wenig Wärme abzubekommen. Bei diesem Dorf gibt es keinen Strom. Als es dunkel wurde, hatten wir nur das Feuer, Kerzen und unsere Taschenlampen. Die Toiletten waren ca. 300 m von unserer Schlafhütte entfernt und mit all den Spinnen musste mich Tom jedes Mal begleiten (und alli wüssed was füre schwachi Blase ich han..)! Einige machten noch Trinkspiele, nur wir drei Schweizer und die zwei Engländer konnten uns nicht dafür begeistern, da uns bewusst war, dass wir am nächsten Tag wieder wandern werden :). Bereits um 22.00 Uhr gingen wir zu Bett. Die andere johlten und gröhlten noch lange vor der Hütte, weshalb es mir schwer fiel einzuschlafen. Die Matratze, die so gemütlich aussah, war steinhart! Als würde man direkt auf dem Boden liegen. Zum Glück hatten wir unsere Seidenschlafsäcke dabei, die Wolldecken und der „Bettüberzug“ werden wohl nie gewaschen. Ich teilte dann mein Schlafsack mit vielen kleinen Ameisen ;). Ich deckte mich mit drei Wolldecken zu und hatte immer noch kalt. Tom war wie immer bereits nach 10 Sekunden eingeschlafen. Irgendwann döste ich ein, erwachte jedoch bei jedem der ins Bett ging, bei jedem der auf die Toilette oder einfach raus musste UND drei Personen in diesem Raum fanden den Schlaf nur verbunden mit einem grauenhaften geschnarche! Am nächsten Morgen war ich wohl froh aufstehen zu können, jedoch fühlte ich mich 30 Jahre älter. Alles tat mir weh, ALLES :). Nach dem Frühstück ging es für diejenigen, welche die 2-Tages-Tour gebucht hatten, bereits weiter. Alle andern (3-Tägige-Tour) durften noch eine Stunde relaxen. Es ging steil den Berg hinab. Irgendwie logisch nach dem steilen Aufstieg und trotzdem habe ich nicht damit gerechnet. In der Nacht hatte es heftig geregnet, weshalb der Weg aus viel Schlamm bestand. Steil bergab – Schlamm – rutschig! Ich weiss nicht wie oft ich ausgerutscht bin aber als wir ENDLICH unten angekommen sind, zitterten meine Beine extrem (Tom’s Beine zum Glück auch). Sportlich war einmal ;). Wir machten einen Halt bei den Elefanten. Wir durften eine Runde darauf reiten, jedoch machte es uns nicht so viel Spass. Die Elefanten sahen unglücklich aus und die Mahouts haben alle eine Steinschleuder in der Hand um die Elefanten zu zügeln. Hätte er diese zum Einsatz gebracht, wären wir abgestiegen! Nach dem reiten gab es Mittagessen und danach gings zum River Rafting. Wir bekamen alle einen Helm und eine Schwimmweste. Die zwei Jungs von Chile teilten ein Boot mit uns. Es war total cool. Der Fluss hätte gerne noch ein wenig wilder sein können :). An einer Stelle rüttelte es so fest, dass der Chilene auf mich drauf fiel :). Danach gings zum Bamboo-Rafting. Dort sitzt man nicht in einem Gummiboot, sondern auf Bambusstangen. Auch das war lustig. Vorallem als unser Guide wollte, dass wir hineinfallen. Er sagte uns wir müssen aufstehen und dann stellte er das „Floss“ schräg. Wir konnten uns alle halten – nur er nicht. Das war total lustig 🙂 Nach dem Rafting war unsere Tour leider schon vorbei und wir fuhren zurück nach Chiang Mai :). Mein Muskelkater am nächsten Tag war unbeschreiblich..

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Am Mittwoch, 27.11.2013, sind wir in Chiang Mai, Nordthailand, angekommen. Aufgrund mehrfacher Empfehlung sind wir ins Julie’s Guesthouse gelaufen um dort die Nächte zu verbringen. Eine Nacht dort kostet 220 Baht, so wenig haben wir bis jetzt noch nirgens bezahlt. Wir konnten rasch einchecken und erkundigten uns noch über diverse Ausflugsmöglichkeiten. Ich wollte unbedingt in den Elephant Nature Park, da dieser hochgelobt ist und die Elefanten dort gut behandelt werden. Leider war dieser Park bis und mit 1.12. komplett ausgebucht. Ein anderer Park war uns zu teuer. Ich war sehr enttäuscht. Der Receptionist hatte noch eine Idee von der Elephant-Family. Da gäbe es evtl. noch einen Halbtagesausflug. Er machte ein paar Telefonate und organisierte uns diesen Ausflug. Ebenfalls haben wir an diesem Nachmittag einen zweitages Trekkingtrip durch den Dschungel gebucht. Am späteren Nachmittag liefen wir noch ein wenig durch Chiang Mai und besuchten einen Tempel. Chiang Mai ist zwar eine Stadt aber trotzdem hat sie ihren Charme behalten. Die Stadtmauer besteht aus einem künstlichen Fluss. Am nächsten Tag wurden wir frühmorgens abgeholt. Nach einer Stunde Fahrt sind wir bei einer kleinen Farm angekommen. Wir waren nur sechs Personen, was alles noch familiärer machte. Uns wurde Kleidung in die Hand gedrückt, welche wir anziehen mussten. Alle bekamen schwarze Hosen in XXL und ein blaues Shirt. Als alle umgezogen waren wurden uns Begriffe beigebracht, damit wir den Elefanten führen können. Zum Beispiel „Yokaa“ bedeutet „Bein hoch“, „Bai“ – „vorwärts“ etc. Anschliessend konnten wir die Elefanten mit Bananen füttern und uns ein wenig annähern. Auf dieser Farm leben 10 Elefanten mit zwei kleinen. Es war schön zu sehen, dass diese Elefanten gut gehalten werden. Nach dem füttern durften wir uns auf den Elefanten setzen und machten einen Spaziergang. Wir hatten unseren Spickzettel mit den Begriffen stets griffbereit ;). Die Elefanten hören tatsächlich auf diese Begriffe, wir waren total erstaunt. Nach einer kurzen Pause, wo uns der Besitzer dieser Farm etwas über seine Elefanten und ihr Leben bei ihm erzählte, reiteten wir zum Fluss. Dort konnten wir mit den Elefanten baden und sie waschen. Die Elefanten genossen dieses Bad sehr und spritzen uns immer wieder nass. Nach dem Baden gab es noch ein Mittagessen und da war der Besuch dort bereits zu Ende. Wir waren beide absolut begeistert :). Zurück im Guesthouse gingen wir duschen und mieteten uns einen Scooter. Mit dem Scooter fuhren wir zum „Tiger Kingdom“. Wir haben schon oft gehört, dass die Tiger unter Drogen gesetzt werden, damit die Touristen ein Foto mit diesen schiessen können. Vom Tiger Kingdom haben wir aber nur gutes gehört und wollten uns ein eigenes Bild machen. Wir besuchten zuerst die kleinsten Tiger. Jedes Besucherpaar hat einen eigenen „Beschützer“ der immer schaut, dass der Tiger nichts gefährliches macht. Ebenfalls muss man vorher die Regeln durchlesen. Z.B. ist es verboten sich dem Kopf des Tigers oder seinen Vorderpfoten zu nahe zu kommen. Ein kleiner Tiger hat mir beim streicheln ins Knie geknabbert, war aber nicht schmerzhaft. Beim Schoppen geben war ich so begeistert, vergass vor all der Aufregung die Regeln und kam dem Tigerkopf gefährlich nahe. „Jöö Schatz lug mal wiä süess, jöööö neeeiii“ bis mir der Guide sagte ich dürfe mit meinem Kopf nicht so nahe an den Kopf des Tigers, sonst beisse er mich! Ok, schön Abstand halten ;). Nach den Kleinen gingen wir zu den grössten, diese sind 16 Monate alt. Alle älteren sind zu aggressiv und können von den Besuchern nicht mehr so Hautnahe besichtigt werden. Im Käfig waren die Tiger extrem aktiv und nur wenige lagen herum. Der Guide passte immer sehr gut auf, dass der Kopf des Tigers nicht in unsere Nähe kam und stellte sich einmal zwischen mich und einen Tiger. Später liefen wir noch ein wenig umher und sahen uns alle „ausgestellten“ Tiere an. Es gab auch weisse Tiger und einen Löwen. Auch Tigerbabies konnte man sehen, aber nur durch eine Scheibe die ca. zwei Meter entfernt war. Am Abend gingen wir noch mit Studi, seinem Bruder und seiner Freundin bei einer Bekannten von Studi etwas trinken. Tom hat drei Bier getrunken, was ich zum Anlass nahm, auch mal mit dem Scooter zu fahren. Da ich das noch nie gemacht habe, fragte ich Tom wo die Bremsen und wo das Gas sei. Ihm war dann ziemlich unwohl – trotzdem habe ich uns ohne Kratzer ins Guesthouse zurück gefahren. Am nächsten Tag wurden wir für die 2-Tages Trekkingtour abgeholt (sep. Bericht).

Am Samstag, 30.11.2013, sind wir von der Trekkingtour zurück gekommen und checkten nochmals im Julies Guesthouse ein. Während der Trekkingtour haben wir eine kennengelernt, welche auch im Julies war und die hatte doch tatsächlich Bettwanzen. Uns war dann nicht mehr so wohl ;). Am Abend haben wir mit Julian noch den Nightmarket besucht. Am späteren Abend haben wir noch mit Studi abgemacht. Zwei Deutsche die wir im Julies kennengelernt haben, haben uns begleitet. Wir hatten ein Riesengaudi :). Tom genoss es sehr, dass jemand mit ihm Bier trank weshalb wir bis 4.00 Uhr morgens im Ausgang waren. Wir mussten am nächsten Tag ja erst um 7.00 Uhr aufstehen. Next Destination: Khao Lak 🙂

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Am Sonntag, 24.11.2013, sind wir in Bangkok gelandet. Wir wussten, dass die Taxifahrer alle Touristen abzocken wollen, weshalb wir sehr vorsichtig waren. Wir fragten einen Taxifahrer ob er wisse wo das Hotel Siam@Siam sei und ob er uns mit dem Taxometer dorthin fahren könne. Er bejahte, lud unser Gepäck ein, fuhr los und fragte uns wohin wir wollen. Wie schon gesagt Siam@Siam und er solle den Taxometer einschalten. No no no Taxometer because traffic you know! Wir forderten ihn nochmals auf den Taxometer einzuschalten und er hielt uns eine Liste unter die Nase wo drauf stand, dass das Taxi in die Innenstadt 900 Baht koste. Tom war ausser sich vor Wut und forderte den Taxifahrer energisch auf, sofort umzukehren und zurück zum Flughafen zu fahren. Wir bezahlen ihm keinen einzigen Baht. Er merkte wie ernst es Tom war und kehrte um. Zurück beim Flughafen würdigten wir dem Taxifahrer keines Blickes, nahmen unser Gepäck und liefen zum nächsten Taxifahrer. Dieser fuhr uns ohne Wiederrede mit Taxometer zu unserem Hotel. Die Fahrt kostete 240 Baht! Im Hotel angekommen gingen wir in die Lobby um einzuchecken, es war 11.00 Uhr. Wir wurden mehrfach darauf hingewiesen „Check-In Time 2 pm“, ja nimms mal chli locker! Wir setzten uns, füllten das nötige Formular aus und der Receptionist machte eine Kopie von unseren Pässen. Er war extrem unfreundlich. Er gab uns die Pässe zurück und sagte nur „Check-In Time 2 pm“. Ich fragte ihn dann ob das alles sei? Yes! Ich dachte nur grml??%**“&%ç***??=“*.. Keine Informationen, keine Map, nichts! Einfach nichts! So unfreundlich wurden wir noch nie in einem Hotel empfangen. Wir informierten uns im Internet noch über die Schlangenfarm die Tom unbedingt besuchen wollte und gingen dann zuerst Mittagessen. Nach dem Essen liefen wir ein wenig im Einkaufszentrum MBK herum, jedoch fanden wir das überhaupt kein Shoppingparadies und gingen schon bald wieder. Am Nachmittag liefen wir Richtung Schlangenfarm. Leider war diese bereits geschlossen als wir dort ankamen. Das Handy von Tom hat angezeigt, dass es eine weitere Schlangenfarm gibt also sind wir losmarschiert. Wir sind dann in ein Viertel gekommen, welches wir wohl eher nicht besuchen sollten und hielten schnurstraks ein Taxi an, welches uns zurück zum Hotel fuhr. Im Hotel angekommen checkten wir ein, packten aus, duschten und machten uns am Abend auf den Weg nach China Town. Eigentlich wollten wir an die Khao San Road. Dort kann man alle möglichen gefälschten Sachen kaufen, die man sich vorstellen kann. Vom gefälschten Studentenausweis bis zum gefälschten Pass soll man dort alles bekommen. Leider war eine Demonstration im Gange weshalb uns davon abgeraten wurde dorthin zu gehen. Also gingen wir nach China Town. Dort assen wir in einer Seitengasse für 100 Baht zu Abend. Wir liefen noch ein wenig umher und waren begeistert von dieser Lebhaftigkeit 🙂 Später suchten wir ein Taxi, jedoch wollte uns niemand mitnehmen. Nach längerer Suche und schon einige zurückgelegte Meter hat uns dann doch noch jemand mitgenommen :). Zurück im Hotel haben wir in der Rooftop Bar noch einen Drink genossen. Am nächsten Morgen gingen wir gemütlich frühstücken und liefen dann Richtung Schlangenfarm. Diese öffente um 9.30 Uhr, jedoch war die Schlangenshow erst um 14.30 Uhr, weshalb wir zurück zur Strasse liefen, ein Taxi anhielten und zum Wat Pho fuhren. Wat Pho ist der grösste liegende Buddha (45 m) und ist umgeben von einem schönen Tempel. Wir besichtigten alle Hallen und bestaunten die wunderschönen Buddhastatuen. Nach dem Wat Pho liefen wir zum Königspalast. Um den Königspalast herum hat es sehr viele Betrüger. Sie erzählen einem zum Beispiel der Palast sei zu, so angezogen kommt ihr nicht rein etc. Wir liefen trotzdem zum Eingang und standen für die Kleiderausgabe an. Bei den meisten Tempeln muss man sich entsprechend kleiden, bekommt dafür aber auch Kleider kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir mussten länger Anstehen und entschieden uns dann den Palast nicht zu besichtigen. Wir hätten lediglich noch eine Stunde Zeit gehabt und für das war uns der Eintritt zu teuer. An der Strasse hielten wir einige Taxis an, jedoch wollte uns niemand mit dem Taxometer mitnehmen. Den ganzen Weg zurück zum Hotel mussten wir laufen, es waren ca. 6 km! Nach einem feinen Mittagessen gingen wir nochmals in die Schlangenfarm. Dort angekommen war die Tribüne für die Schlangenshow schon fast voll. Wir ergatterten die letzten zwei Plätze :). Kurz darauf begann die Show. Wow – gleich am Anfang brachten sie die Königs Kobra. Was für eine eindrückliche Schlange – riesig und aggressiv. Ich musste aufstehen und näher hin damit ich gute Fotos schiessen konnte :). Mitten in der Show zeigten sie eine ungiftige aber sehr aggressive kleine Schlange, die einen Mitarbeiter in die Hand biss – vor uns! OMG! Eine Stunde lang zeigten sie viele verschiedene Schlangen bis sie zu guter letzt die grösste brachten. Eine Albino-Python. Was für ein Prachtsexemplar. Als es hiess wir können Sie auf die Schulter nehmen war ich zuvorderst in der Warteschlange :). Sie war ca. 10 kg schwer aber absolut zahm. Nach dem „Gewichtheben“ sind wir zu den restlichen Schlangen, welche in Terrariums untergebracht waren. Die Schlangen waren alle sehr aktiv, nicht wie bei uns im Zürich Zoo. Nach dem Rundgang fragte ich Tom ob er nicht auch noch die Schlange halten möchte, wir können dies ja gemeinsam tun. Nach längerem hin und her hat er sich gewagt und es war toll :). Am Abend konnten wir aufgrund der fortgeschrittenen Demonstration wieder nicht an die Khao San Road! Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, da wir eine Tour zum Floating Market gebucht hatten. Pünktlich um 6.50 Uhr holte uns der Touribus ab und fuhr los. Da der Markt ausserhalb von Bangkok liegt, mussten wir knapp zwei Stunden fahren. Bei einer Kokosnussfarm machten wir eine kleine Pause. Dort wurde uns demonstriert was man aus einer Kokosnuss alles herstellen kann. Die Weiterfahrt dauerte nur noch eine halbe Stunde. Als wir am Fluss angekommen sind, stiegen wir in ein Longboat, welches uns im Schnelltempo durch die Kanäle fuhr. Wir besuchten zwei Märkte, einer für die Touristen und einer, bei welchem die Einheimischen einkaufen. Tom ass ein kleines Menü, welches ihm aber nicht sonderlich schmeckte, Mango sticky rice. Nach dem Markt fuhren wir zurück Richtung Bangkok. Bei einem Zwischenhalt besuchten wir einheimische Künstler, welche aus Bäumen wunderschöne Bilder oder Möbel schnitzen. Es war eindrücklich wie detailliert alles geschnitzt ist. Die Bilder waren wunderschön und am liebsten Hätte ich einen geschnitzten Elefanten-Sessel gekauft ;). Nach der Tour wollten wir eigentlich den Pool unseres Hotels geniessen, jedoch fing es in Strömen an zu regnen. Als das Wetter besser wurde gingen wir zur Reception und bestellten ein Taxi zur Skybar. Da wir zwei Reisenden nur Turnschuhe und Flip Flops bei uns haben, mussten wir auf die Skybar verzichten. Shorts, T-Shirts, Turnschuhe und Flip Flops sind dort nicht erlaubt. Unser tägliches Outfit ;). Wer uns so nicht will „chan eus id Schue blase“. Die Khao San Road konnten wir immer noch nicht besuchen also entschieden wir uns für den Nightmarket. Alle zwei Meter wurde Tom angesprochen „Sir, Ping Pong Show“?? „Sir, Ping Pong Banana Show?“ Was füre Show?? Haha :). Der Markt war wie alle andern, nur dass es überall in den Bars halb-nackte Frauen an Stangen hatte. Am nächsten Tag hatten wir unseren Flug nach Chiang Mai, Nordthailand.

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Am Donnerstag, 21.11.2013, sind wir in Siem Reap angekommen. Die Busfahrt von Phnom Penh war angenehm, jedoch hatte der Bus über eine Stunde Verspätung. In Siem Reap angekommen, wartete nicht nur Cows Bruder sondern auch ein anderer mit der Aufschrift „Thomas Roth“ auf uns. Wir sind dann zu der Aufschrift Malanie und Thomas gelaufen und dieser gab sich als Bruder von Cows aus. Er war mir auf Anhieb extrem unsympathisch. Bereits als wir in sein Tuk Tuk eingestiegen sind, sagte ich zu Tom, dass ich nicht mit dem die Angkor Wat Tour machen möchte. Tom nett wie immer sagte nur „jetzt warten wir mal ab bis wir im Hotel sind“. Während der Fahrt knallte es sehr laut und das Tuk Tuk fing an zu holpern. Ich schaute dann zum Rad hinunter und sah wie es wankte. Jeder andere Fahrer, welche uns überholte, machte den Tuk Tuk Fahrer darauf aufmerksam. Er hielt dann mitten auf der Strasse um nachzusehen. Trotzdem fuhr er dann ohne etwas zu unternehmen weiter. Irgendwann hörte man dann wie die Luft aus dem Rad kommt und das zwang den Fahrer dann endgültig stehen zu bleiben. Wir stiegen aus und sahen uns das Rad an. Die Speichen waren alle gebrochen und das Rad hatte einen Platten. Wir waren beide total genervt ab diesem Vollidioten! Danach sagten wir ihm, dass wir zum Hotel laufen werden, er solle uns den Weg zeigen. No no no 3 km too far.. Tami dänn wartemer halt! Er rief seinen Kollegen an, welcher uns abholen käme. Für die Angkor Wat Tour hätte er dann ein neues Tuk Tuk. Nach etwa 10 Minuten kam dann der Kollege, welcher sich ebenfalls als Bruder von Cows ausgab. Ich glaubte niemandem mehr. Dieser fuhr uns dann ins Hotel, welches ca. 500 m entfernt war!! Wir checkten ein und der andere wollte unbedingt, dass wir mit ihm die Angkor Wat Tour unternehmen. Ich willigte stirnrunzelnd und überhaupt nicht überzeugt ein. Wir sagten ihm, dass wir den Sonnenaufgang sehen wollen und er uns um 5.00 Uhr abholen solle. Am Abend gingen wir an die Pubstreet um etwas trinken zu gehen. Die Pubstreet ist eine relativ kurze Strasse mitten im Zentrum von Siem Reap, bei welcher sich Restaurant und Pubs aneinander reihen. Wir genossen eine spezielle Fussmassage von kleinen und mittelgrossen Fischen. Es war zum schreien. Ich konnte mich nicht mehr einkriegen vor lachen. Diese Fische knabbern an den Füssen herum und das kitzelt extrem. Nach dieser „Fussmassage“ gingen wir ins Red Piano und genossen einen Drink, bevor wir früh ins Bett krochen. Am nächsten Morgen um 5.00 Uhr holte uns nicht wie abgemacht der „Bruder“ von Cows ab sondern irgend ein anderer. Wir waren sehr enttäuscht! Es gab einen Platz, bei welchem die Sicht für den Sonnenaufgang besonders schön sein solle. Es war überfüllt mit Touristen. Auch wenn wir einen relativ guten Platz hatten, kamen immer wieder Leute die sich nach vorne drängten! Egal – der Sonnenaufgang bei der Tempelanlage Angkor Wat war wunderschön. Nach dem Aufgang gingen wir frühstücken. Es redeten ca. 10 Kambodschaner auf uns ein wir sollen bei ihnen unser Frühstück zu uns nehmen. Wir wollten gar nicht zuhören und haben uns irgendwo hingesessen. Nach dem Frühstück besichtigten wir die Tempelanlage Angkor Wat. Wow, das war der schönste Tempel den ich je gesehen habe. Von einem Mönch haben wir zwei Armbänder bekommen, welche uns ein langes und glückliches Leben bescheren sollen. Die zweite Tempelanlage war Angkor Thom. Auch diese Anlage war sehr schön. Überall waren vier Gesichter in den Türmen, welches diese Tempelanlage sehr speziell macht. Tom hat diese nicht nur wegen des Namens am besten gefallen :). Weiter ging es zu einem Turm, bei welchem man eine wunderbare Aussicht hatte. Leider bin ich mit meinen Shorts nicht hinein gekommen, weshalb ich mir Toms Schal um die Hüften binden musste ;). Nach diesem Aussichtspunkt sind wir Richtung Ta Phrom. Dieser Tempel ist deshalb weltberühmt, da ein Teil des Films Tomb Raider darin gedreht wurde. Der Tempel war überfüllt mit Touristen, es war fast kein Durchkommen. Beim speziellsten Teil war eine riesige Schlange um ein Foto zu machen. Wir standen geduldig an bis wir an der Reihe waren. Ich wollte schon nach vorne laufen, da kam eine kleine, dicke Chinesin von hinten nach vorne geschossen. Tom knallte ihr eins auf die Schulter und sagte ihr in einem sehr energischen Ton sie solle sich gefälligst hinten anstellen. Das war wirklich lustig :). Wir schossen gegenseitig Fotos von uns und nahmen es sehr gemütlich. Nach dieser Tempelanlage hatten wir genug gesehen. Wir machten uns auf den Weg zu unserem Fahrer und sagten ihm er solle uns an die Pubstreet fahren. Dort gingen wir Pizza essen. Seit 2 Monaten meine erste Pizza und leider war sie nicht so gut :(. Nach dem Essen liefen wir in unser Hotel und sprangen in den Pool. Wir machten ein kleines Nickerchen bei den Poolliegen bis ich vor Kopfschmerzen erwachte. Migräne – Welcome back. Lange hatte ich Ruhe bis sie mich mit voller Wucht wieder im Griff hatte. Nach ein paar Würgattacken vor der Toilette konnte ich mich kaum noch bewegen. Einzige Hilfe war eine sehr starke Schmerztablette, kein Licht, kein Lärm und ein bisschen Schlaf. Am nächsten Morgen war die Migräne weg aber die Kopfschmerzen noch da. Wir entschieden uns vorerst im Hotel zu bleiben und zu relaxen. Am Mittag fing es grauenhaft an zu regnen, was uns sowieso zwang im Hotel zu bleiben. Zum Glück hörte es am Nachmittag auf zu regnen, so dass wir noch ein bisschen zum Pool konnten. Am Abend war die Migräne leider wieder da. Trotzdem wollte ich unbedingt an Beatocello’s Benefizkonzert. Wir assen an der Pubstreet kurz zu Abend und fuhren dann mit dem Tuk Tuk zum Kinderspital Katha Bopha bei Angkor Wat. Dr. Beat Richner ist ein sehr angesehener Kinderarzt in Kambodscha. Er hat ohne staatliche Unterstützung bereits fünf Kinderspitäler in Kambodscha gebaut und behandelt alle Kinder absolut gratis. Bei einigen wird sogar der Transport finanziert. Als Beatocello gibt er jeden Donnerstag und Samstag ein Konzert für die Touristen. Sein Konzert dauerte zwei Stunden. Er erzählte aus seinem Leben als Kinderarzt, spielte Lieder auf seinem Cello und am Schluss zeigte er noch einen Film über seine tägliche Arbeit. Dieser Mann leistet aussergewöhnliches. Der Film war sehr eindrücklich und wir werden zu Hause sehr gerne etwas Geld an Dr. Richner überweisen. Nach seinem Konzert gingen wir noch etwas trinken bevor wir wiederum früh zu Bett gingen, da wir am nächsten Tag nach Bangkok fliegen.

Übrigens haben wir ein E-Mail erhalten, dass Tourasia ein Brief geschrieben hat. Sie haben sich in aller Form für die Unannehmlichkeiten bei der Chinesischen Mauer entschuldigt und wir bekommen das ganze Geld zurück :).

Leider können wir zukünftig nur noch Fotos vom Handy heraufladen. Unsere externe Festplatte hat den Geist aufgegeben, weshalb wir keine Fotos mehr vom iPad auf die Festplatte laden können. Die Speicherkapazität meines iPads ist leider ausgeschöpft weshalb wir nichts mehr von der Kamera aufs iPad laden können. Wir geben uns aber Mühe nun so viel wie möglich auch mit dem Handy zu fotografieren.

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Am Montag, 18.11.2013, sind wir in Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha angekommen. Der Grenzübergang von Vietnam nach Kambodscha verlief ohne Probleme. Wir mussten an der Grenze mit all unserem Gepäck aus dem Bus aussteigen, das Gepäck kontrollieren lassen und dann aus Vietnam ausreisen. 200 m weiter vorne mussten wir erneut aus dem Bus aussteigen und in Kambodscha einreisen. Dafür benötigten wir ein Visum, welches aber direkt an der Grenze gekauft werden konnte. Wir wussten bereits, dass Kambodscha ein wesentlich ärmeres Land als Vietnam ist. Als wir auf eine Fähre mussten, hatte es eine Wartezeit von ca. 30 Minuten. Unser Bus wurde umlagert von Bettlern, hauptsächlich Kindern.

In Phnom Penh angekommen kamen x Tuk Tuk Fahrer auf uns zu: „need tuk tuk? need tuk tuk?“ lönd eus doch mal ahcho gopf! Tom schrie einfach zu allen no! no! NO!!! Eigentlich brauchten wir aber einen Tuk Tuk Fahrer, diese sind viel günstiger als die Taxifahrer. Als also der nächste kam stiegen wir bei ihm ein. Wir haben kein Hostel vorgebucht weshalb wir uns zu verschiedenen Unterkünften fahren liessen. Da wir Sihanoukville (eine schöne Ortschaft an der Küste Kambodschas) aus Zeitgründen streichen mussten, wollten wir eine Unterkunft mit Pool und einer richtigen Dusche. Wir haben uns vier Hotels angeschaut, jedoch hatte nur eines davon eine richtige Dusche. Den Rest des Nachmittags lagen wir am Pool, leider war die Sonne jedoch schon weg. Am nächsten Tag schliefen wir aus, genossen das grandiose Frühstücksbuffet und legten uns an den Pool. Gegen 11.00 Uhr wurden uns frische Fruchtsäfte serviert „Gruss aus der Küche“. Gegen 13.00 Uhr brachten sie uns eine grosse Früchteplatte – es war herrlich und alles gratis :). Am Nachmittag wollten wir noch etwas von der Stadt sehen uns sind losgelaufen Richtung Fluss. Dort ist es extrem touristisch. Es reihen sich viele Restaurants und Bars aneinander. Bei einer rooftop-Bar machten wir einen Stopp und gingen zur Happy Hour :). Oben angekommen hatte es keine freien Tische mehr. Wir fragten einen älteren Herren ob wir uns zu ihm setzen dürften. Dieser Mann ist ein Kambodschaner, welcher seit rund 40 Jahren in Deutschland lebt. Wir haben so lange mit ihm geredet bis es dunkel wurde und er zu seinem verabredeten Abendessen musste. Es war extrem spannend ihm zuzuhören, wie Kambodscha früher war, wie er es jetzt empfindet, was er uns alles noch empfehlen würde etc. Am Abend haben wir uns beide noch ein wenig über die roten Khmer, die Killing Fields und das Folterzentrum Tuol Sleng informiert. Am nächsten Tag wurden wir pünktlich von unserem Tuk Tuk Fahrer abgeholt. Die erste Station war das Museum Tuol Sleng Genozid, ehemaliges Gefängnis und Folterzentrum der roten Khmer. Vor der Eroberung Phnom Penhs durch die roten Khmer war es ein Gymnasium. Wir wussten beide, dass es ein harter Tag werden wird. Wir waren trotzdem überrascht wie hart! Die ehemaligen Klassenräume wurden zu Gefängniszellen und Folterkammern umgewandelt. Zwischen 1975 und 1979 waren dort bis zu 20000 Menschen aus allen Teilen Kambodschas inhaftiert (hauptsächlich Kambodschaner, aber auch Ausländer). Ebenfalls Mitglieder der roten Khmer wurden inhaftiert, wenn man glaubte sie seien Verräter. Wichtige Mitglieder der Gesellschaft wurden in Einzelzellen gebracht und an ein Gitterbett gekettet. Alle anderen weniger wichtigen Menschen wurden in Minizellen von ca. 2 Quadratmetern an die Wand gekettet. Wer nicht an der Folter, einer Krankheit oder sonstigem starb, wurde auf den Killing Fields mit einer Schaufel todgeschlagen oder bekam die Kehle aufgeschnitten. Im Museum hatte es unzählige Bilder. Die Zellen waren so klein, dass man sich das nicht vorstellen kann. Es war schrecklich. Viele, die für das Gefängnis arbeiteten, bereuen dies heute, aber es gibt tatsächlich solche, die es nicht bereuen! Wir fragten uns wie man so grausam sein kann. Da haben wir die Killing Fields noch nicht gesehen. Unser Tuk Tuk Fahrer brachte uns nach Choeung Ek zu den Killing Fields. Hier gab es eine Audiotour. Noch nie habe ich mir jede einzelne Zusatzmitteilung angehört, dort schon. Ich kann nicht alles genau erklären, wer mehr davon wissen möchte, soll dies mal im Wikipedia eingeben. Die Killing Fields sind Orte, bei welchem viele Personen umgebracht wurden. Hauptsächlich durch Erschlagen mit einer Schaufel oder dem durchschneiden der Kehle – dies um Munition zu sparen. Die gefangenen wurden mit einem grossen Lastwagen auf die Killing Fields gebracht, sie hatten keine Ahnung was sie dort erwartet. Angegeben wurde ihnen, dass sie in ein neues Zuhause gebracht werden. Die Augen der Gefangenen waren verbunden. Auf den Killing Fields wurden die Tötungen immer in der Nacht durchgeführt, damit niemand etwas sah. Gleichzeitig wurde extrem laute Musik gespielt, damit niemand die Schreie hörte. Personen, welche durch die Schaufel oder das durchschneiden der Kehle noch nicht Tod waren, wurden trotzdem in ein Massengrab geworfen. Diese starben dann aufgrund der starken Chemikalien, welche über die Toten gesprüht wurden, damit der Verwesungsgestank nicht so schlimm war. Frauen und Kinder wurden ebenfalls inhaftiert und umgebracht, es soll ja niemanden geben, der einmal Rache schwört. Frauen wurden zuerst vergewaltigt (nicht alle aber bestimmt viele) und dann umgebracht. Das Massengrab befand sich neben einem grossen Baum. Der Killing Tree. Am Killing Tree wurden die Kinder umgebracht, indem man sie an den Füssen hielt und dann die Köpfe gegen den Baum schlug bis sie Tod waren. Tom und mir war einfach nur noch schlecht. Wir konnten nicht nachvollziehen, wie gewisse Personen bei diesem Rundgang noch lachen konnten. Was wir aber am schlimmsten fanden, waren diese, die noch auf eine Shooting Ranch gingen. Haben diese Menschen auch Gefühle? Mir war zum heulen zumute und ich wollte einfach nur noch weg. Wir hatten unseren Fahrer zwar für den ganzen Tag gebucht aber ich wollte einfach nur noch weg. Er fuhr mit uns über die Diamond Island und dann sagten wir ihm er solle uns zurück ins Hotel bringen. Das Gefägnis und Folterzentrum sowie die Killing Fields gehören zu der Geschichte von Kambodscha. Berechnungen zufolge sind ca. 2 Millionen Menschen gestorben. Von 20000 haben 7 das Folterzentrum überlebt. Einer davon hat für das Museum Bilder gemalt. Er malte Bilder von Folterungen, von einer Dusche wie man es sonst von den Juden im zweiten Weltkrieg kennt und von der Ankunft hunderter neuen Inhaftierten. Ich habe mir noch ein Buch gekauft über ein Mädchen das die roten Khmer überlebt hat. Cows, unser Tuk Tuk Fahrer wollte unbedingt, dass uns sein Bruder in Siem Reap, unserer nächsten Destination, am Busbahnhof abholen kommt. Wir fühlten uns zu nichts verpflichtet und willigten ein. Einen Fahrer zum Hotel benötigen wir sowieso.

Phnom Penh ist nicht die schönste Stadt die wir je gesehen haben, hat aber die wohl schrecklichste Vergangenheit. Der Abend verbrachten wir im Hoteleigenen Restaurant. Wir mussten früh zu Bett gehen da am nächsten Tag der Bus nach Siem Reap fuhr.

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